Kommen Sie mit auf den Schafberg? 25. September 11 Uhr

Am 25. September ist wieder das traditionelle Herbstfest auf dem Schafberg. Es beginnt um 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Weiß und Pastoralreferent Engels mit uns feiern werden. Lassen Sie sich ganz herzlich dazu einladen! Ich sehe den Schafberg als eine Au- ßenstelle unserer Gemeinde. Seine Bewohnerinnen und Bewohner sind nicht mehr mobil, deshalb ist es wichtig, dass wir sie oben besuchen gehen. Das tut Pfarrer Weiß mit seinen regelmäßigen Gottesdiensten und das Kommen Sie mit auf den Schafberg? 25. September 11 Uhr tun wir als Gemeinde einmal im Jahr, wenn wir das Herbstfest besuchen. Wer hinauf wandern will, kann dies gemeinsam tun. Wer es bequem haben will, nutzt den Shuttle-Bus. Für Treffpunkt und Abfahrtszeiten des Shuttles bitte Mitteilungen in Gottesdienst und Presse beachten! Für das leibliche Wohl sowie die musikalische Unterhaltung ist wie immer gesorgt. Also: bis dann, am 25.September auf dem Schafberg.
Ihre Susanne Voegler

Buchpräsentation 23. September 19 Uhr – Thomas Weiß: Oberlin, Waldersbach- Eine Begegnung

Aula der Klosterschule Lichtental (Hauptstr. 40, Baden-Baden/Lichtental,

Zugang über Klosterhof, links – 3. OG der Schule, Zugang leider nicht barrierefrei!)
Grußwort: Dr. Alexandra Scheffner, Schulleiterin, Baden-Baden

Einleitung
1: Hubert Klöpfer, Verlagsleiter, Tübingen Einleitung
2: Nicola May, Intendantin Theater Baden-Baden

Lesung:
Thomas Weiß, Autor, Baden-Baden

Musikalische Gestaltung:
Irina Wagner (Klavier), Baden-Baden
Dominik Wagner (Klarinette), Baden-Baden

(Kleiner Empfang im Anschluss)
Eine Veranstaltung der Evang. Luthergemeinde Baden-Baden(www.luther-lichtental.de)
in Kooperation mit der Klosterschule Lichtental (www.klosterschule-lichtental.de)

Die Reformation – nicht erst seit Luther

Am 31. Oktober 1517 heftete Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. War dies der Beginn der Reformation? Mitnichten. Die Reformation als theologische Erneuerungsbewegung begann weit früher. Ihre Wurzeln sind vielfältig, die Motivation der Akteure unterschiedlich.

 

Zusammen mit Renaissance und Humanismus und mit dem Zeitalter der Entdeckungen markiert die Reformation den Beginn der Frühen Neuzeit. Kritik an den Praktiken der katholischen Kirche hatte es in Europa seit der Spätantike gegeben. Ganz ähnlich wie später Luther formulierten bereits Theologen im 14. und 15. Jahrhundert ihre Kritik am Ablasshandel, den der Papst zum Bau des Petersdoms eingeführt hatte.
Der erste bedeutende kirchliche Reformator war der Engländer John Wyclif (um 1330-1384). Er stellte den Machtanspruch des Papstes ebenso in Frage wie den Ablasshandel. Er forderte eine Übersetzung der Bibel in die Volkssprache und leitete sie selbst in die Wege. Ohrenbeichte und Zölibat lehnte er ab. Und er proklamierte die Lehre von der „Macht allein durch Gnade“.  Wyclifs Anhänger, die sog. Lollarden, wurden aus England (ein früher Brexit?) vertrieben, fanden aber ihre Nachfolger in Böhmen. Jan Hus (um 1369-1415) griff die Lehren Wyclifs begeistert auf. Auch er kritisierte den weltlichen Reichtum der Kirche, das Lasterleben von Klerus und Papst, trat für Gewissensfreiheit ein und sah in der Bibel die einzige Autorität in Glaubensfragen.

Mit seinen 95 Thesen, übrigens in Latein abgefasst, will der Augustinermönch Martin Luther eine akademische Diskussion an der Universität Wittenberg auslösen, an der er als Professor lehrt. Die Thesen finden großen öffentlichen Widerhall. Der Ablasshandel ist für ihn nur der Anlass, um der allgemeinen Forderung einer grundlegenden Reform der ganzen Kirche „an Haupt und Gliedern“ Ausdruck zu verleihen. Im Juni 1518 wird in Rom ein Ketzerprozess gegen Luther eröffnet. Im Oktober 1518 wird er am Rande des Reichstags in Augsburg vom päpstlichen Gesandten Cajetan verhört. Luther will nicht widerrufen.

Die Bulle von Papst Leo X. vom Juni 1520 fordert von Luther erneut die Unterwerfung unter die päpstliche Lehrmeinung und droht ihm den Bann an.  Kurz danach erscheinen von Luther drei wichtige programmatische Schriften. Dem Papst widmet er die Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ und appelliert an ein neues Konzil.

Den endgültigen Bruch mit der katholischen Kirche vollzieht er im Dezember durch die öffentliche Verbrennung der päpstlichen Bannbulle. Leo X.  antwortet im Januar 1521 mit der Exkommunizierung. Inzwischen ist Luther im ganzen Land bekannt. Die allgemeine soziale Unzufriedenheit und politische Reformbereitschaft verhelfen ihm zu einem ungewöhnlichen publizistischen Erfolg. Luther wird -Gutenberg und der Erfindung des Buchdrucks sei es gedankt- zum Bestseller-Autor seiner Zeit.

Kurfürst Friedrich der Weise erreicht, dass Luther seine Position vor dem Reichstag verteidigen darf, der in Worms von Januar bis Mai 1521 stattfindet. Am 17. April steht Luther vor dem Reichstag, wird von den versammelten Fürsten verhört und letztmals zum Widerruf aufgefordert. Nach einem Tag Bedenkzeit sagt er am Ende seiner Rede offenbar die geflügelten (aber nicht belegten) Worte „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen“.  Kaiser Karl V. verhängt daraufhin die Reichsacht über Luther. Dieser ist „vogelfrei“, jeder könnte ihn töten. Aber gemäß der Zusage von Friedrich dem Weisen erhält Luther freies Geleit. Auf dem Heimweg wird Luther am 4. Mai 1521 in Thüringen von Soldaten seines Landesfürsten entführt und ins Versteck auf der Wartburg gebracht. In nur 11 Wochen übersetzt  Luther dort das Neue Testament ins Deutsche.

Margot Käßmann hält Vortrag in Baden-Baden ( 29. September 2016, um 19.30 Uhr ins Kurhaus Baden-Baden)

Der HOSPIZ-WEGWEISER lädt am Donnerstag, den 29. September 2016, um 19.30 Uhr ins Kurhaus Baden-Baden zu einem Benefiz-Vortrag mit Prof. Dr. Margot Käß- mann ein. Frau Käßmann referiert zum Thema „Freiheit und Verantwortung – zur Bedeutung der Reformation für Kirche und Gesellschaft heute.“ Daran anschließend findet ein moderiertes Gespräch mit Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh statt . Karten gibt es an der Abendkasse und an den bekannten Vorverkaufsstellen. Der HOSPIZ-WEGWEISER ist ein regionales Netzwerk im Stadtkreis Baden-Baden und im Landkreis Rastatt, das sich der Palliativ- und Hospizarbeit widmet. Thomas Jammerthal

Ökumenischer Lebendiger Adventskalender im „Lichten Tal“

Die beiden katholischen Gemeinden St. Bonifatius und Heilig Geist sowie die Evang. Luthergemeinde laden auch dieses Jahr wieder zum gemeinsamem Ökumenischen Lebendigen Adventskalender ein.

Jeden Abend im Advent um 18 Uhr treffen sich Menschen, die den Advent bewusst gestalten möchten, vor einem Haus im „Lichten Tal“ und feiern eine etwa 20-minütige, kleine Adventsandacht – die sehr unterschiedlich sein wird, ganz nach Freude und Fantasie der Einladenden.

Entdecken Sie unsere Stadtteile, wenn Sie an Fenstern oder Türen große Nummern sehen – die den Tag bezeichnen, an dem vor diesem Haus gefeiert wird.

Das bedeutet:

Durch die Adventswochen hindurch (von 1. bis 23. Dezember) treffen sich Menschen aus unseren Gemeinden, um gleichsam „auf der Straße“ Advent zu feiern. An jedem Abend lädt eine Familie oder eine Einrichtung (Kindergarten, Schule …) in Lichtental und Geroldsau ein (bewährt hat sich die Uhrzeit 18 Uhr) und bietet eine etwa 20-minütige Adventsbesinnung an. Wie die aussieht, bleibt sehr der Fantasie der Ausrichtenden überlassen – für Unsichere wird zur gegebener Zeit eine kleine Handreichung bereitgestellt. Wo die kleine Adventsbesinnung jeweils stattfindet, steht in einer Liste, die in den Kirchen, den Gemeindebriefen und der Presse öffentlich gemacht wird  – außerdem (und das ist das Wichtigste) bringt die Familie oder Einrichtung eine Zahl an ein Fenster oder die Türe ihres Wohnhauses an. Und zeigt damit: Wir machen mit, wir laden ein. Die Zahl bezeichnet den Tag im Dezember, an dem an diesem Haus die Adventsbesinnung stattfindet – da öffnet sich also (symbolisch) ein Türchen.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, melde sich doch bitte bis Anfang Oktober im Pfarramt (97980; luthergemeinde. bad@arcor.de). Menschen, die zur Gemeinde gehören, aber außerhalb wohnen, können auch einen Adventskalender-Beitrag an der Kirche, am Lutherhaus oder am Luthersaal (Schafbergstr. 2a) anbieten.

Wunderbar wäre, wenn sich etwa zehn Familien aus der Luthergemeinde bereitfänden, sich am „Ökumenischen, lebendigen Adventskalender“ zu beteiligen. Der erste und der letzte Beitrag finden wahrscheinlich (zur Eröffnung und zum Schluss) an zwei unserer Kirchen statt.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Thomas Weiß

Am 02. Oktober findet im Anschluss an den Gottesdienst, um 11:15 Uhr, die nächste Gemeindeversammlung statt

Am Sonntag den 02. Oktober findet im Anschluss an den Gottesdienst, um 11:15 Uhr, die nächste Gemeindeversammlung in der Luthergemeinde statt. Informationen aus dem Ältestenkreis und Anliegen aus der Gemeinde stehen auf der Tagesordnung. Fragen und Anliegen gerne an Susanne Bahret, die Vorsitzende der Gemeindeversammlung.

E-Mail: Susanne.Bahret@t-online.de

Ökumenische Wanderung – 15. Oktober 10.00 Uhr

Eine Wanderung für die ganze Familie und alle Konfessionen. Treffpunkt an der Lutherkirche, 15. Oktober 10.00 Uhr Wie bereits in den vergangenen Jahren möchten wir auch in diesem Jahr wieder zu einer ökumenischen Herbstwanderung einladen. In diesem Jahr treffen wir uns dazu am Samstag, den 15. Oktober um 10.00 Uhr an der Lutherkirche in Lichtental. Von dort aus starten wir zu unserer Wanderung in die herbstlichen Gegend und wollen die Aussicht auf unser schönes Tal genießen.